
Ablauf
Auf was müssen Sie sich einstellen, was brauchen wir von Ihnen, bevor es losgeht? Eine kurze Übersicht über den Ablauf:
Zuerst muss Ihre Kinderärztin, Ihr Neurologe oder Ihre Allgemein-Medizinerin mit Ihnen feststellen, dass es grundsätzlich ergotherapeutischen Förderbedarf gibt. Eine Verordnung muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgestellt werden.
Sie melden sich /Ihr Kind über unser Webformular oder während der Bürozeiten per Telefon an.Sobald ein Therapieplatz frei wird, rufen wir Sie — je nach der von Ihnen angebenden Verfügbarkeit und nach Reihenfolge des Eingangs auf der Warteliste — zur Vereinbarung eines ersten Termins. an
Erstgespräch
Bitte bringen dazu eine Verordnung von Ihrem Arzt mit, die nicht älter als 28 Tage ist. Laden sie sich auch den Behandlungsvertrag und bringen ihn ausgefüllt mit. Fragen dazu besprechen wir gerne mit Ihnen. Bei Kindern bis 14 Jahren ist das Erstgespräch in der Regel immer mit den Eltern. Thema des Erstgesprächs ist die aktuelle Situation, die zum Bedarf geführt hat, sowie möglichen Therapieziele. Und wir stellen Ihnen unsere Arbeitsweise vor. Planen Sie für das erste Gespräch 45-60 Minuten ein.

In den folgenden Sitzungen wird es neben der genauen Befunderhebung und Bewertung viel darum gehen die möglichen und sinnvollen Therapieziele zu erfassen und gemeinsam Schritte zu erarbeiten den Zielen näher zu kommen.
Abschluss
Nach zehn Therapiesitzungen machen wir mit Ihnen einen Zwischenbilanz um zu schauen, ob es noch mehr Termine benötigt, oder die wichtigen Ziele bereits erreicht sind
Können Termine von Ihnen bzw. Ihrem Kind nicht wahrgenommen werden, bitten wir Sie, diese rechtzeitig (spätestens 24 Std. vorher) abzusagen, da wir Ihnen ansonsten ein Ausfallhonorar berechnen müssen.
Die Therapien erfolgen in
- Einzel- , Zweier- oder Gruppentherapie
- als Eltern- und Angehörigenberatung
- als Beratung und Integration in das häusliche und soziale Umfeld
- falls erforderlich als Hausbesuch.
- Für alle gesetzlich und privat Versicherten und Selbstzahler:innen
Formulare zum Download:
Behandlungsvertrag (inkl. Preisliste für Privat- und Beihilfe-Versicherte)
Unsere Haltung
Wir gehen Schritt für Schritt mit Ihnen und machen uns gemeinsam auf den Weg um herauszufinden, was Sie brauchen. Dabei schauen wir hinter die Rezept-Diagnose und auf das, was Sie für Ihren Alltag und Ihren individuellen Bedarf brauchen, um eine bestmögliche Handlungsfähigkeit zu erreichen.

Wir schauen auf das Ganze: Wir beziehen Eltern, Familie und/oder Umfeld in die Therapie ein und unterstützen Sie, die (Lern)-Ziele auch zuhause umzusetzen. Gerade bei Kindern ist uns die Perspektive auf die Familie und die Stärkung dieser wichtig. Da Eltern für ihre Kinder die Hauptbezugspersonen sind, ist Ihre Mitarbeit für den therapeutischen Prozess und Erfolg essenziell.
Gemeinsam mit Ihnen richten wir den Blick auf das was schon gut läuft, um von dort aus weiter zu gehen. Wir geben Impulse und Anregungen und unterstützen Sie, die vorhandenen Stärken richtig zu nutzen und weitere Strategien zu entwickeln. Gerne kommen wir zur Unterstützung auch in Ihren Alltag (daheim, Schule, Kita) um einen guten Transfer der erarbeiteten Ziele zu ermöglichen.
Und: Wir möchten Ihnen eine vertrauensvolle, ruhige Atmosphäre bieten, in der auch unangenehme Dinge ausgesprochen werden können.
Je nach Fall und Therapeutinnen-Schwerpunkt arbeiten wir dabei, außer mit unserem wachen Auge und einer wertschätzender Haltung mit diesen Konzepten:
- Jean Ayres (Sensorische Integration)
- M. Frostig-Therapie
- Lauth & Schlottke
- (AD(H)S Training)
- Sozialkompetenztraining
Behandlungsarten
Sensomotorisch-Perzeptive Behandlung
Hier stehen häufig Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörungen im Mittelpunkt, bei Kindern z.B. mangelnde Körperkontrolle und oder Körperwahrnehmung, feinmotorische Ungeschicklichkeit (z.B. Stifthaltung),. Im Erwachsenenalter geht es, z.B. nach einem Schlaganfall oder bei Schmerzsyndromen, um die Behandlung motorischer oder sensorischer Störungen.
Psychisch-Funktionelle Behandlung
Schwerpunkt: Kindern mit Schwierigkeiten in der Konzentration und Aufmerksamkeit sowie emotionalen Regulationsschwierigkeiten. Erwachsenen und Senior:innen mit Depression, Demenz oder anderen psychischen Erkrankungen.
Hirnleistungstraining
Üben von Alltagstätigkeiten im kognitiven Bereich, z.B. Konzentration, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit. Unterstützung der Selbstständigkeit im Denken und Handeln – insbesondere bei Demenz.
Motorisch-Funktionelle Behandlung
Hilfsmittelberatung bei Erkrankungen und Schwächungen des Bewegungsapparates (derzeit keine Behandlung von Handproblemen)


Terminabsage
Das Kind erbricht sich morgens, ein wichtiger Termin in der Schule taucht plötzlich auf. Gründe, einen Termin absagen zu müssen, gibt es viele.
Bei uns müssen Sie oder ihr Kind nicht lange im Wartezimmer sitzen, sondern Sie kommen i.d.R. schnell oder sofort dran, weil wir uns mindestens 45 Minuten Zeit nehmen pro Sitzung. Wenn jemand absagt, ist auf einmal ein 45-Minuten-Loch im Terminplan. Was nachvollziehbare Gründe hat, ist für einen Kleinbetrieb, dessen Arbeit zu den systemrelevanten, aber leider niedrig bezahlten Lohngruppen gehört, ein bedeutsamer finanzieller Ausfall und etwas, das den Terminplan durcheinander bringt.

So wichtig, unvorhersehbar und unverschuldet ihr Absagegrund ist, haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass wir immer 45€ Ausfallgebühr in Rechnung stellen müssen, wenn die Absage nicht 24 Stunden vorher geschieht – auch bei Vorliegen eines Attestes.
Wenn Sie uns einen Termin absagen müssen, nutzen Sie dafür die Email-Adressen der für Sie/Ihr Kind zuständigen Therapeutin: [Nachname]@ergotherapie-kuechengarten.de – dann landet die Nachricht ohne Umwege auf dem schnellsten Wege bei der Richtigen. Ist Ihnen der Name nicht bekannt dann an unsere info@… – Adresse. Wir melden uns dann ggf. wegen eines neuen Termins. Eine telefonische Absage ist natürlich auch möglich, ggf. über den AB.